Kommende Veranstaltungen
Hier werden Sie über kommende Veranstaltungen informiert:
Ganzjährige Thementage
Auf dieser Seite finden Sie eine Zusammenfassung wichtiger Thementage der Gleichstellung von Frauen und Männern, aber auch zur LGBTQAI+-Community sowie Menschen mit Behinderung und Personenrechte im Allgemeinen.
6. Februar | Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung
Der internationale Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung macht weltweit auf eine der schwersten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam, von der Millionen Mädchen und Frauen betroffen sind. Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) hinterlässt lebenslange körperliche und seelische Schäden. Sie wird oft ohne medizinische Grundlage und gegen den Willen der Betroffenen durchgeführt. Der Aktionstag erinnert daran, dass jedes Mädchen und jede Frau das Recht auf körperliche Unversehrtheit, Selbstbestimmung und ein gewaltfreies Leben haben. Er soll Regierungen, Organisationen und Gesellschaften motivieren, Aufklärung zu fördern und betroffene Personen zu unterstützen, um dieses Verfahren endgültig zu beenden.
14. Februar | One Billion Rising (Valentinstag)
One Billion Rising ist eine weltweite Kampagne, die auf Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam macht. Der Name entstand durch eine erschreckende Zahl: Etwa eine Milliarde Frauen erleben im Laufe ihres Lebens körperliche oder sexuelle Gewalt. Menschen auf der ganzen Welt demonstrieren gemeinsam, um diese Gewalt sichtbar zu machen und ein starkes Zeichen zu setzen. Der Tag erinnert daran, dass echte Gleichstellung nur möglich ist, wenn Gewalt gegen Frauen endet.
1. März | Equal Care Day (Gender Care Gap)
Der Equal Care Day macht sichtbar, wie ungleich Fürsorgearbeit zwischen den Geschlechtern verteilt ist – im privaten als auch in Pflege- und Erziehungsbereichen. Ein Großteil dieser Care-Arbeit wird von Frauen verrichtet. Die Frauen werden häufig nicht bezahlt und gesellschaftlich unterschätzt. Der Tag soll daran erinnern, dass ein Familienleben, soziale Systeme und ganze Volkswirtschaften auf dieser Arbeit beruhen. Es wird mehr Anerkennung, faire Bezahlung und eine gerechtere Verteilung der Sorgearbeit gefordert.
7. März | Equal Pay Day
Der Equal Pay Day macht auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam – also, dass Frauen häufig die gleiche Arbeit weniger Geld verdienen. Er erinnert daran, dass faire Bezahlung ein grundlegender Bestandteil der Gleichstellung ist und dass Benachteiligungen in Unternehmen, Politik und Gesellschaft aktiv abgebaut werden müssen.
8. März | Internationaler Frauentag
Der Internationale Frauentag erinnert daran, dass Gleichberechtigung nur durch Engagement, Zusammenhalt und entschlossenen polnischen Einsatz entstehen kann. An diesem Tag sollen die Kämpfe von Frauen für Rechte wie Bildung, politische Teilhabe, Selbstbestimmung und faire Arbeitsbedingungen gewürdigt werden. Gleichzeitig wird auf noch bestehende Ungleichheiten aufmerksam gemacht.
Letzte Märzwoche | LGBT-Gesundheitswoche
Die LGBT-Gesundheitswoche macht darauf aufmerksam, dass lesbische, schwule, bisexuelle, trans und queere Menschen oft besonderen gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt sind – sei es durch Diskriminierung, mangelnde medizinische Aufklärung oder fehlende Sensibilität im Gesundheitssystem. Der Aktionstag fordert, Barrieren abzubauen, medizinisches Personal zu schulen und Gesundheitsangebote inklusiver zu gestalten.
31. März | Internationaler Tag der trans*-Sichtbarkeit
Der Internationale Tag der trans*-Sichtbarkeit würdigt die Stärke, Vielfalt und Lebensrealitäten von trans, nichtbinären und genderdiversen Menschen. Er wurde ins Leben gerufen, um positive Sichtbarkeit zu schaffen – im Gegensatz zu vielen anderen Gedenktagen, die auf Gewalt oder Diskriminierung aufmerksam machen. An diesem Tag sollen trans* Personen gefeiert, ihre Beiträge zur Gesellschaft sichtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird daran erinnert, dass sie weltweit noch immer mit Ausgrenzung, Vorurteilen und rechtlichen Hürden konfrontiert sind.
6. April | Internationaler Tag der Asexualität
Der Internationale Tag der Asexualität macht auf die Vielzahl asexueller Identitäten aufmerksam und steht gleichzeitig für Sichtbarkeit, Anerkennung und den Abbau von Vorurteilen ein. Asexuelle Menschen erleben häufig Missverständnisse oder werden in ihrer sexuellen Orientierung nicht ernst genommen. Dieser Tag schafft Raum für Aufklärung, stärkt die Sichtbarkeit innerhalb der LGBTQIA\+-Community und betont, dass jede Form von sexueller Orientierung respektiert werden muss.
14. April | Day of Silence
Der Day of Silence ist ein jährlicher Aktionstag, an dem vor allem Schüler*innen und Studierende durch bewusstes Schweigen auf die Diskriminierung aufmerksam machen, die viele LGBTQIA\+-Personen – gerade im Bildungsbereich – erleben. Das Schweigen steht für die Unsichtbarkeit, das Schweigen‑Müssen und die Ausgrenzung, die queere Jugendliche häufig erfahren. Der Tag ruft dazu auf, Schulen zu sicheren Orten zu machen, in denen Vielfalt respektiert und jede Person ohne Angst vor Mobbing oder Diskriminierung lernen kann.
23. April 2026 (immer am vierten Donnerstag im April) | Girls‘ Day
Der Girls’ Day ermutigt Mädchen und junge Frauen, Berufe kennenzulernen, in denen sie noch immer unterrepräsentiert sind – vor allem in Bereichen wie Handwerk, Technik, IT und Naturwissenschaften. Unternehmen und Bildungseinrichtungen öffnen ihre Türen, um Einblicke in die verschiedenen Berufe zu geben. An dem Aktionstag sollen Rollenklischees hinterfragt, Talente gestärkt und jungen Mädchen gezeigt werden, welche beruflichen Chancen ihnen zur Verfügung stehen.
5. Mai | Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung macht darauf aufmerksam, dass Barrierefreiheit, Teilhabe und Selbstbestimmung noch längst nicht überall Realität sind. Menschen mit Behinderung stoßen im Alltag häufig auf Hindernisse – in der Schule, im Arbeitsleben, im öffentlichen Raum oder im Gesundheitssystem.
7. Mai | Weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung
Der Weltweite Tag der genitalen Selbstbestimmung setzt sich dafür ein, dass alle Menschen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft – das Recht auf körperliche Unversehrtheit und selbstbestimmende Entscheidungen über ihren eigenen Körper haben. Der Tag macht auf Praktiken aufmerksam, bei denen Kinder oder Erwachsene ohne ihre Zustimmung genitalen Eingriffen unterzogen werden. Unter anderem weibliche Genitalverstümmelung sowie nicht‑medizinisch notwendige Eingriffe an intergeschlechtlichen Kindern oder andere Formen von Zwang. Der aktionstag fordert rechtlichen Schutz und Aufklärung damit körperliche Selbstbestimmung als grundlegendes Menschenrecht respektiert und anerkannt wird.
17. Mai | Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit
Der IDAHOBIT macht weltweit auf die Diskriminierung aufmerksam, die queere Menschen im Alltag, in Bildungseinrichtungen, im Gesundheitssystem oder in der Politik immer noch erfahren. Der Tag erinnert daran, dass gleiche Rechte und gesellschaftliche Akzeptanz keine Selbstverständlichkeit sind, sondern aktiv verteidigt und ausgebaut werden müssen. Er setzt ein starkes Zeichen für Vielfalt, Menschenwürde und das Recht jedes Menschen, seine Identität frei und ohne Angst leben zu können.
31. Mai | Tag der Vielfalt
Der Tag der Vielfalt setzt ein starkes Zeichen für eine offene, respektvolle und inklusive Gesellschaft. Er erinnert daran, dass Menschen unterschiedlichster Herkunft, Identität, Fähigkeiten, Lebensweisen und Erfahrungen zusammenleben. Der Aktionstag zeigt die Wichtigkeit gleicher Chancen in der Bildungs-, Arbeits- und Alltagswelt und motiviert gleichzeitig Unternehmen und Institutionen Barrieren abzubauen. Er zeigt: Vielfalt ist kein Hindernis, sondern ein Gewinn für alle.
30. Juli | Internationaler Tag gegen Menschenhandel
Der Internationale Tag gegen Menschenhandel macht auf eine der schwerwiegendsten Menschenrechtsverletzungen aufmerksam. Jedes Jahr werden Millionen Menschen durch Zwangsarbeit, sexuelle Ausbeutung, Kinderarbeit oder Zwangsheirat ausgebeutet. Der Tag fordert Staaten, Organisationen und die Gesellschaft auf, Betroffene besser zu schützen, Täter zu verfolgen und wirksame Schutzmaßnahmen zu stärken.
26. August | Wear it Purple Day
Der Wear It Purple Day soll jedes Jahr aufs Neue die Unterstützung junger LGBTQIA\+-Menschen hervorheben. An diesem Tag tragen Menschen weltweit die Farbe Lila, um zu zeigen: Queere Jugendliche sind nicht allein. Sie verdienen Sicherheit, Respekt und Zugehörigkeit. Der Aktionstag entstand als Reaktion auf Mobbingfälle und Ausgrenzung, die für viele junge Menschen schwerwiegende Folgen haben können.
28. September | Save Abortion Day
Der Save Abortion Day macht darauf aufmerksam, dass legale und sichere Schwangerschaftsabbrüche Teil grundlegender reproduktiver Rechte sind. Weltweit stoßen viele Menschen auf rechtliche Hürden, Abwertung oder fehlende medizinische Versorgung. Das kann ihre Gesundheit gefährden. Der Aktionstag erinnert daran, dass körperliche Selbstbestimmung ein Menschenrecht ist und fordert gleichzeitig Aufklärung und politischen Schutz, damit alle Menschen frei über ihre reproduktive Gesundheit entscheiden können.
11. Oktober | Coming-out Day
Der Coming-out Day feiert den Mut von Menschen, ihre sexuelle Orientierung oder geschlechtliche Identität offen zu leben. Er macht sichtbar, dass ein Coming-out für viele ein wichtiger Schritt zu Selbstbestimmung, Authentizität und innerer Freiheit ist – gleichzeitig aber oft mit Ängsten, Vorurteilen oder Unsicherheit verbunden sein kann. Der Tag zeigt, wie wichtig ein akzeptierendes und respektvolles Umfeld sein kann, in dem Menschen ohne Scham und Angst sie selbst sein können.
11. Oktober | Internationaler Mädchentag
Der Internationale Mädchentag macht weltweit darauf aufmerksam, dass Mädchen noch immer mit besonderen Herausforderungen konfrontiert sind – etwa eingeschränktem Zugang zu Bildung, geschlechtsspezifischer Gewalt, Frühverheiratung oder fehlenden Zukunftschancen. Der Tag stärkt das Bewusstsein dafür, Mädchen nicht nur zu schützen, sondern auch zu fördern, damit sie ihr Potenzial frei entfalten können.
3. November | Weltmännertag
Der Weltmännertag wurde ins Leben gerufen, um die Gesundheit von Männern stärker in den Fokus zu rücken. Er macht darauf aufmerksam, dass Männer bestimmte gesundheitliche Risiken häufiger ignorieren, seltener Vorsorgeangebote nutzen und oft später medizinische Hilfe in Anspruch nehmen. Der Tag ermutigt dazu, körperliche und mentale Gesundheit ernst zu nehmen, Vorsorge wahrzunehmen und offen über Belastungen zu sprechen. Gleichzeitig lädt er dazu ein, gesellschaftliche Erwartungen an „Männlichkeit“ zu hinterfragen, die viele Männer davon abhalten, Unterstützung zu suchen oder über ihre Gefühle zu sprechen.
5. Oktober | Internationaler Tag gegen Prostitution
Der Internationale Tag gegen Prostitution macht auf die vielfältigen Formen von Ausbeutung aufmerksam, die im Zusammenhang mit Prostitution weltweit auftreten können. Der Aktionstag betont, dass viele Menschen in der Sexarbeit nicht freiwillig handeln, sondern durch Druck, Gewalt, Menschenhandel oder fehlende Alternativen in diese Situation geraten. Er fordert stärkeren Schutz für Betroffene, bessere Ausstiegsmöglichkeiten, soziale Unterstützung und Maßnahmen gegen organisierte Ausbeutung.
10. bis 28. November | Europäische Woche der Gleichstellung der Geschlechter
Die Europäische Woche der Gleichstellung der Geschlechter rückt jedes Jahr die Frage in den Mittelpunkt, wie weit Europa auf dem Weg zu echter Geschlechtergerechtigkeit gekommen ist und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht. In dieser Woche werden politische Maßnahmen, gesellschaftliche Entwicklungen und konkrete Herausforderungen sichtbar gemacht, die Frauen, Männer und nichtbinäre Menschen in ihrem Alltag betreffen. Sie bietet Raum für Diskussionen über faire Bezahlung, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Schutz vor geschlechtsspezifischer Gewalt, Repräsentation in Politik und Wirtschaft sowie die Anerkennung vielfältiger Geschlechtsidentitäten.
19. November | Internationaler Männertag
Der Internationale Männertag rückt Themen wie körperliche und psychische Gesundheit, Vaterschaft und Care-Arbeit bis hin zu Gewaltprävention und Gleichstellung in den Mittelpunkt. Der Tag lädt dazu ein, stereotype Vorstellungen von Männlichkeit zu hinterfragen, die viele Männer unter Druck setzen oder davon abhalten, Unterstützung zu suchen.
20. November | Transgender Day of Remembrance
Der Transgender Day of Remembrance (TDOR) ist ein Gedenktag für trans und genderdiverse Menschen, die durch transfeindliche Gewalt ihr Leben verloren haben. Er macht sichtbar, dass Hass, Diskriminierung und Ausgrenzung für viele trans Personen weltweit eine reale Bedrohung darstellen. Der Tag ruft dazu auf, die Namen der Opfer nicht zu vergessen, Unterstützung zu zeigen und sich aktiv gegen jede Form von Transfeindlichkeit einzusetzen.
25. November | Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen
Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen macht weltweit sichtbar, dass Frauen und Mädchen noch immer in allen Lebensbereichen von Gewalt betroffen sind – körperlich, psychisch, sexualisiert, digital oder strukturell. Der Tag soll daran erinnern, dass diese Gewalt kein individuelles Schicksal ist, sondern ein gesellschaftliches Problem.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Farbe Orange: Sie ist das Symbol der globalen UN‑Kampagne „Orange the World“ und steht dabei für Hoffnung, Wärme und eine Zukunft ohne Gewalt. Orange soll Aufmerksamkeit schaffen, Mut machen und zeigen, dass Zusammenhalt mit Betroffenen sichtbar sein darf. Deshalb werden weltweit Gebäude, Brücken und öffentliche Orte orange beleuchtet – als leuchtendes Zeichen gegen Gewalt.
5. Dezember | Internationaler Tag des Ehrenamts
Der Internationale Tag des Ehrenamts würdigt all jene Menschen, die sich freiwillig und unentgeltlich für andere – in Vereinen, Initiativen, Hilfsorganisationen, sozialen Projekten und im Alltag – einsetzen. Ehrenamtliches Engagement hält unsere Gesellschaft zusammen: Es schafft Gemeinschaft und stärkt den Zusammenhalt. Der Tag macht sichtbar, wie vielfältig freiwilliges Engagement ist, von der Jugendarbeit über den Katastrophenschutz bis hin zur Nachbarschaftshilfe.
10. Dezember | Tag der Menschenrechte
Der Tag der Menschenrechte erinnert an die Verabschiedung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Jahr 1948. Er macht deutlich, dass Freiheit, Gleichheit, Sicherheit und Würde keine Selbstverständlichkeit sind. Es sind universelle Rechte, die jedem Menschen zustehen – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Identität oder sozialem Status. Der Tag ruft dazu auf, Menschenrechte nicht nur zu feiern, sondern aktiv zu schützen, indem wir uns gegen Diskriminierung stellen, Ungerechtigkeiten sichtbar machen und diejenigen unterstützen, deren Rechte verletzt werden.

