Kommunale Wärmeplanung
Die Stadt Meiningen erstellt derzeit einen kommunalen Wärmeplan. Ziel ist es, Wege zu einer klimafreundlichen, sicheren und bezahlbaren Wärmeversorgung aufzuzeigen und eine Orientierung für die zukünftige Wärmeversorgung in den einzelnen Stadtgebieten zu geben.
Auf dieser Seite informieren wir über Ziele, Vorgehensweise und Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung sowie über mögliche zukünftige Entwicklungen.
Hier haben wir die häufigsten Fragen für Sie zusammengestellt.
Die internationale Staatengemeinschaft hat sich zum Ziel gesetzt, den Temperaturanstieg der Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Im Fokus steht dabei eine zügige Energiewende, die vor allem die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität umfasst, insbesondere, da die Auswirkungen des Klimawandels auch in 2024 und 2025 weltweit bereits deutlich spürbar waren.
Gesetzlicher Auftrag: Das Wärmeplanungsgesetzt verpflichtet die Länder und Kommunen
Die Aufgabe, strategische, effiziente und langfristige Lösungen für das ganze Gemeindegebiet zu entwickeln, ist durch das Wärmeplanungsgesetz (WPG) an die Kommunen übertragen worden. Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) hingegen setzt direkt an der Heizungstechnik an. Neue Heizungen müssen in den kommenden Jahren Schritt für Schritt mit höheren Anteilen erneuerbarer Energie betrieben werden. Hauseigentümerinnen und -eigentümer müssen sich aber nicht allein Gedanken machen, wie eine zukunftsfähige Wärmeversorgung sichergestellt werden kann.
Die Kommunale Wärmeplanung ist ein langfristiger, strategischer Prozess, der darauf abzielt, eine weitgehend treibhausgasneutrale Wärmeversorgung zu erreichen, betrachtet aber auch die Energieplanung als Ganzes. Grundsätzlich umfasst die Wärmeplanung das gesamte Gemeindegebiet und berücksichtigt private Wohngebäude, kommunale Liegenschaften sowie gewerbliche Gebäude.
Die Kommune spielt eine zentrale Rolle bei der Planung und Entwicklung der Wärmeinfrastruktur. Sie ist verantwortlich für die räumliche Planung, besitzt die relevanten Kenntnisse und Daten zum Gebäudebestand und ist oft Inhaberin der Wegerechte sowie Eigentümerin der Infrastruktureinrichtungen. Durch ihre räumliche Nähe und ihren Auftrag zur Daseinsvorsorge kann die Kommune maßgeblich dazu beitragen, Bürgerinnen und Unternehmen für das Thema zu sensibilisieren. Letztlich kann die Kommune die Wärmewende gezielt unterstützen, indem sie quartiersbezogene Ansätze zur verstärkten Nutzung von Wärmepumpen im Bestand oder den Bau von Wärmenetzen als Mittel zur Wärmeverteilung fördert. Hierbei steht Meiningen nicht am Anfang. Die Kreisstadt hat sich bereits vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, das Fernwärmenetz nach und nach zu erweitern.
Kontakt
Maria Götze
Klimaschutzmanagerin/Koordination KWP
Warming Stripes
Diese „Warming Stripe“-Grafiken sind visuelle Darstellungen der Temperaturänderung, die in den letzten 100 Jahren in Deutschland gemessen wurde. Jeder Streifen oder Balken repräsentiert die Temperatur über ein Jahr. Die Streifen beginnen typischerweise um das Jahr 1900 und enden im Jahr 2024.
Dieses Projekt wurde gefördert.
Erstellung Kommunale Wärmeplanung Stadt Meiningen








