Vom 11. März bis 16. April 2026 laden wir Sie herzlich ein, im 1. Obergeschoss der Stadtverwaltung die Ausstellung „Mütter des Grundgesetzes“ zu entdecken. Sie zeigt auf 17 eindrucksvollen Plakaten die Lebenswege von Frieda Nadig, Elisabeth Selbert, Helene Weber und Helene Wessel – vier Frauen, die mit Mut, Ausdauer und politischem Weitblick dafür sorgten, dass der Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt.“ in Artikel 3 Absatz 2 des Grundgesetzes verankert wurde.
Diese historische Errungenschaft ist nicht nur ein Blick zurück, sondern ein Auftrag für die Gegenwart. Gerade heute, in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche und politischer Herausforderungen, braucht es Frauen in der Politik mehr denn je. Frauen, die Perspektiven erweitern, demokratische Prozesse stärken und dafür sorgen, dass Gleichberechtigung nicht nur ein Satz im Gesetz bleibt, sondern gelebte Realität wird. Die Ausstellung des Helene-Weber-Kollegs (HWK) macht sichtbar, wie viel Kraft entsteht, wenn Frauen politische Verantwortung übernehmen und wie wichtig es ist, diese Tradition fortzuführen.
Vernissage am 11.03.2026 um 18:00 Uhr (Raum 201)
Zur Eröffnung erwartet Sie eine inspirierende Podiumsdiskussion mit Janine Merz (Mitglied des Thüringer Landtags und Kommunalpolitikerin) und Ute Pfeiffer (Kommunalpolitikerin) zum Thema „Frauen und Politik“. Ein Abend, der zeigt, wie aktuell und notwendig weibliche Stimmen in der politischen Landschaft sind.
Für Schulklassen
Schulklassen sind herzlich eingeladen, die Ausstellung zu besuchen. Eine vorherige Anmeldung bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Meiningen wird erbeten.
Öffnungszeiten
Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten der Stadtverwaltung zugänglich.
Bürgerbüro der Stadtverwaltung
Mo. 08:00 - 12:00 und 13:00 - 15:00
Di. 08:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00
Mi. 08:00 - 13:00
Do. 08:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00
Fr. 08:00 - 13:00
1. Samstag im Monat: 09:00 - 12:00
Diese Ausstellung ist eine Einladung, die Vergangenheit zu würdigen, die Gegenwart zu reflektieren und die Zukunft aktiv mitzugestalten. Sie zeigt, wie viel wir den Frauen verdanken, die für Gleichberechtigung gekämpft haben und wie wichtig es ist, dass auch heute Frauen politische Räume einnehmen und prägen.

