Gegen das Vergessen - Erinnerungen an die Reichpogromnacht
Lesung mit Mitgliedern des Schauspielensembles - Gedenkveranstaltung der Stadt Meiningen und des Staatstheaters
In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 nahm die staatliche Verfolgung der jüdischen Bevölkerung im nationalsozialistischen Deutschland seinen Höhepunkt. Jüdische Geschäfte wurden geplündert, Synagogen in Brand gesteckt, tausende Jüdinnen und Juden misshandelt und in Konzentrationslager verschleppt.
Auch aus Meiningen wurden jüdische Männer in das Konzentrationslager Buchenwald deportiert. Der Meininger Nathan Eliaschow ließ dort am 20.11.1938 sein Leben. Wenige Tage nach der Pogromnacht begann die so genannte „Arisierung“.
Danach war es Juden kaum noch möglich, Deutschland zu verlassen. Im Mai 1942 wurden die ersten Menschen aus Meiningen in den Tod deportiert.
Schauspieler:innen des Staatstheaters lesen Auszüge aus Texten, die von staatlicher Willkür und Verfolgung erzählen.
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Städtische Galerie Ada
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