Unsere Dauerausstellungen in Meiningen

Fühlen Sie sich im Museum Schloss Elisabethenburg in die Zeit zurück versetzt und erleben Sie die Wohnräume von Barock bis Historismus, denießen Sie eine Auswahl hochwertiger Kunstwerke, Gemälde und Skulpturen in unserer Städtischen Galerie Ada oder erfahren Sie in unserer ständigen Ausstellung des Literaturmuseum Baumbachhaus näheres über das Leben und die Werke des einst berühmten Meininger Bewohners. 

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Veranstaltungen

Unsere Ver­anstaltungen in Meiningen


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Ausstellung „Stationen“ des Meininger Künstlers Dietrich Ziebart

Am Samstag, den 13.01.2024 eröffnet um 16 Uhr die Ausstellung „Stationen“ des Meininger Künstlers Dietrich Ziebart in der städtischen Galerie ada.

Als ehemaliger Grafiker des Staatstheater Meiningen, ist Dietrich Ziebart kein unbekannter Name in unserer Region. Aber nicht nur hier, sondern auch im Ausland präsentierte er schon häufig seine Werke mit vollem Erfolg.

Dieses Mal haben wir die Ehre, Dietrich Ziebart und seine kreativen sowie gesellschaftskritischen Darstellungen in der städtischen Galerie ada willkommen zu heißen.

In seinen Kunstwerken lässt sich der unmittelbare Ausdruck von Gedanken und Befindlichkeiten wiederfinden, wobei es keine Rolle spielt, ob auf Plakaten, Programmheften oder Illustrationen, denn schon vor vielen Jahren hat Dietrich Ziebart erkannt:

„Kunst kann fesseln, sie kann schockieren, sie kann beflügeln oder traurig machen. Sie kann uns die schönen Dinge des Lebens erschließen und sie kann auch Zusammenhänge vermitteln. Nur eins kann sie nicht – die Welt verändern.“

Auch wenn Dietrich Ziebarts Kunstwerke die Welt womöglich nicht verändern können, so regen sie dennoch zum Denken an und erweitern somit gewiss den ganz eigenen, individuellen Horizont und erlauben somit einen Blick in eine etwas interessantere und facettenreichere Welt, weit über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus.

Ort: Städtische Galerie ada

Zeitraum: bis 10.03.2024 (Mittwoch - Sonntag und feiertags 14:00 - 19:30 Uhr)

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Parklandschaft bei Fotheringhay Castle

Bühnenbildpräsentation zu Friedrich Schiller: „Maria Stuart“ (III. Akt), Theatermuseum

(Saisoneröffnung 8. Januar 2023, Sonntag, 11.15 Uhr im Rahmen der Matinee zur Inszenierung „Maria Stuart“ am Staatstheater Meiningen mit Frank Behnke.)

Das Meininger Hoftheater zeigte Schillers vielleicht klassischste Tragödie in den Jahren 1884 bis 1888. In dieser recht kurzen Spieldauer lief es allerdings 89 Mal über die Bühne. Auch nach den erfolgreichen Gastspielreiseinszenierungen setzte sich das Meininger Theater zu verschiedenen Zeiten mit Schillers Drama auseinander, letztmalig in der Spielzeit 2001/2002.

 

Ort: Theatermuseum Meiningen

Zeitraum: komplette Saison 2023



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Die Banalität des Verschwindens – Menschen und Synagogen in Thüringen

Sonderausstellung zur Geschichte der Synagogen und des jüdischen Lebens in Thüringen
Schloss Elisabethenburg, Mittlere Galerie

Sichtbar machen, was aus dem Blick geraten ist und Jahr für Jahr unsichtbarer wird - das ist das Ziel dieser Ausstellung. Denn die Zerstörung der Synagogen am 9. November 1938 erweist sich als dauerhafte und bis heute fortschreitende Auslöschung der Orte der Erinnerung jüdischen Lebens in Deutschland.

Die Fotografien von Dr. Jan Kobel, Arnstadt, zeigen die Orte der 32 ehemaligen Synagogen in Thüringen und unseren Umgang mit ihnen. Die Erläuterungen und Texte wurden von Judith Rüber, Arnstadt, verfasst. In einem zweiten Teil wirft Dr. Iris Helbing,  Meiningen, einen besonderen Blick auf Menschen und ihr Verschwinden.

Ort: Schloss Elisabethenburg, Obere und Mitlere Galerie

Zeitraum: 10.11.2023 - 21.04.2024

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„Der Wagen rollt“ – Kostbares und Kurioses aus dem Nachlass eines fahrenden Gesellen

1923 erschien die noch heute populäre Vertonung von Rudolf Baumbachs Gedicht „Der Wagen rollt“ erstmals im Druck. 1924 gründete sich in Meiningen ein Verein, der maßgeblich an der Sammlung und Aufarbeitung des Nachlasses von Rudolf Baumbach und seiner Angehörigen beteiligt war und dem auch die Einrichtung des Dichterhauses als Museum zu verdanken ist. Zwischen 100 Jahren „Hoch auf dem gelben Wagen“ und 100 Jahren „Baumbach-Gemeinde“ gibt die Sonderausstellung im Meininger Literaturmuseum einen Einblick in die Erfolgsgeschichte des Postkutschenliedes und zeigt Interessantes, Kostbares und Kurioses aus dem Nachlass der Baumbach-Familie.

Als die Gattin des Berliner Apothekers Heinz Höhne (1892 – 1968) am 24. Dezember 1922 die Weihnachtsbescherung ihres musizierenden und komponierenden Mannes in den Händen hielt, ahnte sie sicher nicht, dass diese Gabe ihr noch als Witwe Freude bereiten würde – in Form von sprudelnden Tandiemen. Das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“, als privates Geschenk entstanden, entwickelte sich über die Jahrzehnte zum Dauerbrenner. Eine Renaissance erlebte es, als vor fünfzig Jahren der Musikproduzent Dirk Tillen die Idee hatte, mit dem Interpreten Walter Scheel (1919 – 2016) und dem Düsseldorfer Männergesangverein eine Single zu produzieren. Mit dieser stürmte der damalige Bundesaußenminister und spätere Bundespräsident 1973 die deutschen Hitparaden. Als der Meininger Kohlehändler Karl Sprenger im Sommer 1924 die Baumbach-Gemeinde ins Leben rief, war der Namensgeber dieses Vereins gerade kein Hitparadenstürmer.

Ort: Literaturmuseum Baumbachhaus - Burggasse 22 98617 Meiningen

Zeitraum: 01.10.2023 - Mitte 2024

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Sonderausstellung zur 150. Wiederkehr des Beginns der Gastspielreisen des Meininger Hoftheaters am 1. Mai 1874

Am Abend des 1. Mai 1874 hob sich im Friedrich-Wilhelmstädtischen Theater in Berlin der Vorhang zur ersten Gastspielreiseinszenierung des Meininger Hoftheaters. Bis zum 1. Juli des Jahres 1890 im Stadttheater von Odessa sollten 16 Jahre, 81 Tourneen und beinahe 2600 Vorstellungen mit 41 verschiedenen Dramen vergehen. Die Meininger Museen nehmen sich die 150. Wiederkehr des Beginns dieser fulminanten Epoche zum Anlass, um das Phänomen der Gastspiele in einer Ausstellung zu präsentieren.

Die zentralen Fragestellunen hierbei sind: Was bleibt? Was bleibt von den Gastspielreisen? Was bleibt aus ästhetischer Sicht vom Meininger Hoftheater? Welche Schauspieler/Innen waren beteiligt und wie sah deren Karriere später aus? Welche bis dato noch nicht erzählten Geschichten lohnen einer näheren Betrachtung? Wie wurde das Meininger Hoftheater in Europa rezipiert, wie wurden die Meininger im deutschen Sprachraum rezipiert? Was haben eine Totenmaske im Bestand der Meininger Museen und ein Zeitungsausschnitt in Gerhart Hauptmanns Notizkalender mit der Gastspielreisezeit des Hoftheaters zu tun? Auf diese und weitere Fragen versucht die Ausstellung eine Antwort zu geben.

Ort: Schloss Elisabethenburg, Obere Galerie

Zeitraum: bis 20.05.2024

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B.M. Strupp Lern- und Gedenkort – Jüdische Geschichte und Antisemitismus

Im B.M. Strupp Lern- und Gedenkort - Jüdische Geschichte und Antisemitismus informiert eine Dauerausstellung über das jüdische Leben und Wirken in Thüringen, insbesondere auf dem Gebiet des ehemaligen Herzogtums Sachsen-Meiningen.

Persönlichkeiten wie u.a. Ludwig Chronegk, Fritz Bernstein und Werner Sander werden vorgestellt. Gewürdigt wird auch die Christin Käthe Hauschild, die für ihr menschliches Handeln in der NS-Zeit von Israel als "Gerechte unter den Völkern" ausgezeichnet wurde.

Zur Vertiefung und Forschung steht Literatur zur Geschichte der Juden in Thüringen und zum Antisemitismus bereit.

Der Lern- und Gedenkort der B.M. Strupp-Stiftung wurde gefördert durch das Thüringer Landesprogramm "Denk Bunt" des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport, dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen und der Stadt Meiningen.

Informationen: www.bmstrupp-lernort.de

Kontakt: info@bm-strupp-lernort.de

Öffnungszeiten:

Donnerstags 16:00 - 18:00 Uhr

Tourist-Information Meiningen

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98617 Meiningen

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