Veranstaltungsübersicht

Mittwoch, 04. November 2026

Zwischen Hof, Musik und dem leisen Aufbegehren einer Prinzessin

Wir kennen Herzog Georg II. als den berühmten Theaterherzog, den Revolutionär der Bühne. Doch welche Geschichten spielten sich abseits des Rampenlichts ab? In seinem Jubiläumsjahr 2026 wollen wir einen Bl

Zwischen Hof, Musik und dem leisen Aufbegehren einer Prinzessin

Wir kennen Herzog Georg II. als den berühmten Theaterherzog, den Revolutionär der Bühne. Doch welche Geschichten spielten sich abseits des Rampenlichts ab? In seinem Jubiläumsjahr 2026 wollen wir einen Blick hinter die Kulissen wagen und eine zu Unrecht vergessene Persönlichkeit in den Fokus rücken: seine Tochter, Prinzessin Marie Elisabeth. Sie lebte im Schatten ihres berühmten Vaters, war selbst eine begnadete Komponistin und musste doch ihren eigenen Weg zwischen höfischer Etikette und künstlerischer Leidenschaft finden.

Unsere Schülerinnen und Schüler des Evangelischen Gymnasiums Meiningen erzählen die Geschichte dieser „Schattenprinzessin“. Ihr Leben war ein stiller, aber kraftvoller Akt der Emanzipation, ein Streben nach Selbstbestimmung in einer Welt, die Frauen enge Grenzen setzte. In einem Mix aus Schauspiel, Musik und Tanz tauchen wir ein in eine Welt voller heimlicher Träume, familiärer Konflikte und dem Mut, das eigene Glück fernab der Konventionen zu suchen.

Familien Meiningen
Freie Plätze: k.A.
Mittwoch, 04. November 2026 - 17:00
Ballet in drei Akten und einem Prolog von Marius Petipa nach Miguel de Cervantes Saavedra Musik von Léon MinkusFassung von John Lanchbery
1869 uraufgeführt, avancierte „Don Quijote“ zu einem der großen Handlungsballette des 19. Jahrhunderts. Inhaltlich greift es einzelne Themen aus dem berühmten Roman um Don Quijote heraus, bettet sie in die Rahmenhandlung des Balletts ein. Im Traum erscheint Don Quijote seine imaginäre Geliebte Dulcinea. Diese glaubt er in der Wirtstochter Kitri wiederzuerkennen und verliebt sich sofort in sie. Doch Kitri liebt Basilio, den wiederum Kitris Vater aufgrund seines Standes nicht als Schwiegersohn akzeptiert. So flüchtet das junge Paar in den Wald, wo es der stets liebestolle Don Quijote aber findet und zu Kitris Vater zurückbringt. Weil dieser seinen Heiratssegen verweigert, gibt Basilio vor, sich zu erstechen – und ringt ihm im augenscheinlichen Todeskampf doch die Einwilligung ab. Schließlich feiert das Dorf den Sieg der Liebe über elterliche Zwänge. Die buffoneske und extrovertierte Musik von Léon Minkus zu „Don Quijote“ zeichnet sich durch Anklänge an spanische Tänze und Volksmusik aus. Die Ballettkomposition steht beispielhaft für seinen persönlichen Stil, dessen Stärke in ausdrucksvollen, wohlgeformten Melodien von oft großer Schönheit liegt und bis in den elegischen Bereich hineinreicht. Für die Choreografie ließ sich Jorge Pérez Martínez von der Leidenschaft des Flamencos inspirieren.
Theater
12,00 – 44,00 €
Bitte buchen Sie direkt beim Anbieter.
Mittwoch, 04. November 2026 - 19:30 bis 21:20
Staatstheater Meiningen, Großes Haus
Donnerstag, 05. November 2026

Führungen ohne Voranmeldung

Regelmäßig finden öffentliche DEW-Führungen statt, um den Besuchenden die Faszination Dampflok noch näher zu bringen.

Führungen ohne Voranmeldung

Regelmäßig finden öffentliche DEW-Führungen statt, um den Besuchenden die Faszination Dampflok noch näher zu bringen.

WÖCHENTLICHE TERMINE:

  • Donnerstag | 14:00 Uhr
  • Samstag | 12.30 Uhr
  • Sonntag | 11:00 Uhr

WISSENSWERTES

  • Dauer: 1,5 Stunden
  • Anmeldung: nicht erforderlich
  • Kosten: 2,- Euro (zusätzlich zum Eintrittspreis)
Führungen Meiningen 11.50 € *
Siehe Anbieter
Buchungen: 0 | Freie Plätze: k.A.
Donnerstag, 05. November 2026 - 14:00 bis 15:30

Sonderausstellung

So viele Menschen retten wie möglich: Mit diesem Ziel setzte Raoul Wallenberg von Juli 1944 bis Januar 1945 als schwedischer Diplomat in Budapest sein Leben aufs Spiel. Für Menschen, die er nicht kannte, die einer anderen Religion angehörten. Sein beh

Sonderausstellung

So viele Menschen retten wie möglich: Mit diesem Ziel setzte Raoul Wallenberg von Juli 1944 bis Januar 1945 als schwedischer Diplomat in Budapest sein Leben aufs Spiel. Für Menschen, die er nicht kannte, die einer anderen Religion angehörten. Sein beherztes Auftreten spornte Vertreter anderer neutraler Staaten an - und sorgte für Kritik auf deutscher und ungarischer Seite. Adolf Eichmann drohte gar, den "Judenhund Wallenberg" erschießen zu lassen.

Das hielt den gut 30jährigen nicht davon ab, bis zuletzt im umkämpften Budapest für seine Schützlinge einzutreten. Etwa 119 000 Juden überlebten dort die deutsche Besatzung und den NS-Massenmord. Wallenberg selbst wurde Opfer der Sowjetdiktatur. Angeblich kam er im Juli 1947 in der Lubjanka in Moskau ums Leben. Stichhaltige Beweise dafür gibt es nicht. Eine Meiningerin will ihm dort zudem nach dem angeblichen Todesdatum begegnet sein.

Die Ausstellung des Wallenberg-Biographen Christoph Gann bringt die damaligen Ereignisse durch Dokumente und Fotos näher und zeigt, dass auch ein Einzelner viel bewirken kann. 

Die Sonderausstellung wird anläßlich des fünfjährigen Bestehens des B.M. Strupp Lern- und Gedenkortes - Jüdische Geschichte und Antisemitismus gezeigt. Dieser ist donnerstags von 16-18 Uhr geöffnet. 

Foto: B.M. Strupp-Stiftung

Vernissage/Finissage Meiningen Kostenlos
Buchungen: 0 | Freie Plätze: k.A.
Donnerstag, 05. November 2026 - 16:00 bis 18:00

Lesung und Gespräch

Nacheinander erheben sie sich. Die Vertreter*innen der Staatsanwaltschaft, die Nebenklagevertreter*innen, die Verteidiger*innen. Sie halten ihre Plädoyers. Christina Clemm ist Familienrechtlerin und Strafverteidigerin und hat unzählige Male für die

Lesung und Gespräch

Nacheinander erheben sie sich. Die Vertreter*innen der Staatsanwaltschaft, die Nebenklagevertreter*innen, die Verteidiger*innen. Sie halten ihre Plädoyers. Christina Clemm ist Familienrechtlerin und Strafverteidigerin und hat unzählige Male für die Wahrheit der Opfer gestritten, im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten für Gerechtigkeit gekämpft. Und sie ist sich sicher: Das, was in den Gerichtssälen geschieht, geht uns alle an. Jeder Fall berührt zentrale gesellschaftliche Fragen – zu Rassismus, Sexismus, Migration, Hass, Wut, Trauer, Schuld, Bestrafung - die weit über unser Rechtssystem hinausreichen. In diesem sehr persönlichen Plädoyer nimmt Christina Clemm uns mit in die Verhandlung und zeigt, wo wir als Gesellschaft versagen – und wie eine solidarische und gerechte Zukunft möglich ist.

- EINTRITT FREI -

Kontakt: Stadt- und Kreisbibliothek "Anna Seghers" Meiningen
Tel: 03693 502959 | Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Lesungen/Vorträge Meiningen Kostenlos
Buchungen: 0 | Freie Plätze: k.A.
Donnerstag, 05. November 2026 - 18:00
Drei Generationen Zuschauer haben sich seit 1986 mit uns über 135 gelungene Produktionen gefreut, waren kritisch und haben in der Spielzeit 2003/04 erfolgreich für den Erhalt dieser Sparte gekämpft. Dies war, neben Publikumsresonanz und Ehrungen, stets Antrieb und Motivation, in bisher rund 8000 Vorstellungen für fast 600.000 Besucher zu spielen. Um dies gebührend zu feiern, laden wir Sie zur Festwoche „40 Jahre Meininger Puppentheater“ ein – mit Stücken, die hier große Erfolge feierten, mit Kolleginnen und Kollegen, die Ihnen bekannt sind und mit eigenen Produktionen zu uns kommen, mit Aufführungen für Kleine und Große. Programm „Festwoche 40 Jahre Meininger Puppenheater“
Theater Bitte buchen Sie direkt beim Anbieter.
Donnerstag, 05. November 2026 - 18:30
Kammerspiele
Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich HändelLibretto von Nicola Francesco Haym
Audio-Einführung zum Stück Georg Friedrich Händels „Flavio, Re de’ Longobardi“ (1723) zählt zu den unbekannten Frühwerken seiner Londoner Zeit. Händel spielt hier virtuos mit höfischen Konventionen und verbindet politische Intrigen, komische Momente und intime Gefühlsdramen zu einem überraschend leichten, fast ironischen Tonfall. Im Zentrum steht der impulsive Langobardenkönig Flavio, der sich von Machtspielen und Liebesverwicklungen treiben lässt, während rivalisierende Väter und Liebende zwischen Pflicht und Leidenschaft zerrieben werden. Am barocken Hof ist nichts privat: Jeder steht unter Beobachtung, das Leben des Königs ist öffentliche Bühne.In Max Emanuel Cencics sinnlicher und humorvoller Inszenierung wird dieser Hof zur Manege, in der jeder gegen jeden antritt. Menschliche Schwächen werden demonstrativ zur Schau gestellt – „Exhibitionismus menschlicher Schwäche wird zum Theater selbst“, so der Regisseur. Musikalisch besticht „Flavio“ durch die Balance aus expressiven Arien und pointierten Rezitativen. Trotz tragischer Momente vermeidet Händel pathetische Schwere und entfaltet eine elegante Mischung aus Drama und subtiler Satire. So erweist sich die Oper als eines von Händels originellsten Bühnenwerken – voller psychologischer Feinzeichnung und musikalischem Witz. Eine Produktion in Kooperation mit dem Bayreuth Baroque Opera Festival Als Gäste sind in dieser Produktion folgende Countertenöre zu erleben: Flavio:Rémy Brès-Feuillet (Vorstellungen: 23.10., 05.11., 22.11., 16.12.2026, 20.02., 02.03.2027)Lidor Mesika (Vorstellungen: 01.11., 25.12.2026, 16.01.2027) Guido:Max Emanuel Cencic (Vorstellungen: 23.10., 01.11., 22.11.2026)Nicholas Tamagna (Vorstellungen: 05.11., 16.12., 25.12.2026, 16.01., 20.02., 02.03.2027)  
Theater
10,00 – 41,00 €
Bitte buchen Sie direkt beim Anbieter.
Donnerstag, 05. November 2026 - 19:30 bis 22:40
Staatstheater Meiningen, Großes Haus
Festwoche 40 Jahre Meininger PuppentheaterGastspiel Schubert Theater, Wienab 6 Jahren
Ein lustvoller Parforceritt durch 400 Jahre Faust-Geschichte: Von Christopher Marlowes dämonischem Gelehrten über die populären Jahrmarkts- und Puppentheaterfassungen bis hin zu Goethes kanonischer Tragödie. Mit Witz, Musik und einem wahnwitzigen Aufgebot an Figuren zeigt das Stück, wie der Faust-Stoff immer wieder neu erfunden wurde –– gelehrt, grob, poetisch und höchst unterhaltsam. Eine theatrale Zeitreise zwischen Hochkultur und Volksbühne, die Faust so lebendig, frech und überraschend präsentiert wie selten zuvor. Das Stück stellt diese wunderbare Welt des Dr. Fausts nicht nur durch Goethes Text dar, sondern vor allem auch über die Aspekte, die das Puppentheater in diese Erzählung mit eingebracht hat. Und weil alles so toll ist, der Goethe, der 1. und der 2. Teil, der Marlow und die Puppenspiele, wurde nichts weggelassen und alles mit hereingeholt. Programm „Festwoche 40 Jahre Meininger Puppenheater“
Theater
12,00 €
Bitte buchen Sie direkt beim Anbieter.
Donnerstag, 05. November 2026 - 20:00 bis 21:10
Staatstheater Meiningen, Kammerspiele

An jedem ersten Donnerstag im Monat!

Jeden ersten Donnerstag im Monat verwandelt sich das Theatermuseum in einen Ort voller Klang, Atmosphäre und Begegnung. Jazz im Museum steht für musikalische Vielfalt auf höchstem Niveau – präsentiert von wechselnden Bands, die m

An jedem ersten Donnerstag im Monat!

Jeden ersten Donnerstag im Monat verwandelt sich das Theatermuseum in einen Ort voller Klang, Atmosphäre und Begegnung. Jazz im Museum steht für musikalische Vielfalt auf höchstem Niveau – präsentiert von wechselnden Bands, die mit eigenen Stilfarben, Spielfreude und Charme das Publikum begeistern.

Im besonderen Ambiente der historischen Kulisse entstehen so facettenreiche musikalische Momente. Jede Ausgabe wird zu einem neuen Erlebnis.

Einlass: ab 19.45 Uhr | Beginn: 20.30 Uhr

Eintritt: 10,00 € / ermäßigt 5,00 €

Reservierung: telefonisch unter 0152 / 28993284 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 

Konzerte Meiningen 10.00 €
Siehe Ticketseite
Buchungen: 0 | Freie Plätze: k.A.
Donnerstag, 05. November 2026 - 20:30
Freitag, 06. November 2026
Festwoche 40 Jahre Meininger PuppentheaterGastspiel Schubert Theater, Wienab 6 Jahren
Ein lustvoller Parforceritt durch 400 Jahre Faust-Geschichte: Von Christopher Marlowes dämonischem Gelehrten über die populären Jahrmarkts- und Puppentheaterfassungen bis hin zu Goethes kanonischer Tragödie. Mit Witz, Musik und einem wahnwitzigen Aufgebot an Figuren zeigt das Stück, wie der Faust-Stoff immer wieder neu erfunden wurde –– gelehrt, grob, poetisch und höchst unterhaltsam. Eine theatrale Zeitreise zwischen Hochkultur und Volksbühne, die Faust so lebendig, frech und überraschend präsentiert wie selten zuvor. Das Stück stellt diese wunderbare Welt des Dr. Fausts nicht nur durch Goethes Text dar, sondern vor allem auch über die Aspekte, die das Puppentheater in diese Erzählung mit eingebracht hat. Und weil alles so toll ist, der Goethe, der 1. und der 2. Teil, der Marlow und die Puppenspiele, wurde nichts weggelassen und alles mit hereingeholt. Programm „Festwoche 40 Jahre Meininger Puppenheater“
Theater
12,00 €
Bitte buchen Sie direkt beim Anbieter.
Freitag, 06. November 2026 - 10:00 bis 11:10
Staatstheater Meiningen, Kammerspiele
Seite 1/67
Start - Zurück - 1 2 3 4 5 ... - Weiter - Ende
1-10/664

Tourist-Information Meiningen

Ernestinerstraße 2
98617 Meiningen

Öffnungszeiten Tourist-Information:

Mo. - Fr.: 09:00 - 17:00 Uhr 
Sa.: 09:00 - 14:00 Uhr

  03693 44 65 0

 E-Mail Tourist-Information

Stadt Meiningen Rathaus

Schlossplatz 1
98617 Meiningen

Öffnungszeiten

Bürgerbüro der Stadtverwaltung
Mo. 08:00 - 12:00 und 13:00 - 15:00
Di.  08:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00
Mi. 08:00 - 13:00
Do. 08:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00
Fr. 08:00 - 13:00
1. Samstag im Monat: 09:00 - 12:00

   03693 45 45 45

  E-Mail Bürgerbüro

Öffnungszeiten Bibliothek
Mo. 13:00 - 18:00
Di. 10:00 - 14:00
Mi. 10:00 - 18:00
Do. 13:00 - 18:00
Fr. 13:00 - 18:00

   03693 502959

Feedback

Vermissen Sie Inhalte? Haben Sie Lob oder Kritik zur Seite? Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Partner


Mehr von Meiningen auf: