Festival-Programm
Mayröckers Texte entstehen als assoziativen Kaskaden, durchdrungen von Erinnerungen, Träumen, Verlusten. Jandl denkt Sprache von der Form her: reduziert, konzentriert, konkret. Seine Gedichte legen ungeahnte Klang- und Bedeutungsebenen frei. Ausgangspunkt dieser Inszenierung ist Jandls Lautgedicht Ottos Mops: Mit großem Vergnügen wird der Text immer wieder neu gedacht, verdreht, verwandelt. Er wird in Körper übersetzt, in unterschiedliche Sprachen, in Tanz, als Cowboy-Szene gespielt, als Songtext performt und somit zum Spielfeld für die Möglichkeiten der Dichtung und einer Beziehung zweier außergewöhnlicher Dichterpersönlichkeiten.
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Juno Peter sammelte erste Erfahrungen[*]am Theater Basel und den Bühnen Bern. Von[*]2020 bis 2021 studierte Peter Szenische[*]Künste in Hildesheim und anschließend[*]Regie an der Hochschule für Musik und[*]Theater Hamburg, mit dem Abschluss „Zerteil in kleine Sterne mich“[*]am[*]Thalia an der Gaußstraße 2024.
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Regie: Juno Peter | Bühne: Jo Speh | Kostüme: Chantal Börner, Dina Polus | Musik: Lennard Clément | Dramaturgie: Nerina Gärtner
mit: Aaron Brömmelhaup, Lea Mergell, Seraphina Schweiger
Publikumspreis:[*]Im Anschluss an jede Vorstellung können Zuschauer ihre Stimmen abgeben, die über die Vergabe des undotierten Publikumspreises entscheiden.