Meininger Märchenbummel

Aktionszeitraum 22.11.2021 – 15.12.2021

Ein Autobahnkreuz aus der Luft im Sonnenuntergang

Märchenbummel mit Rätselspaß

Geheimnisvolle Zitate zieren die Schaufenster der Geschäfte in der Meininger Innenstadt. Sie alle stammen von Ludwig Bechstein.

Der Märchensammler verbrachte den größten Teil seines Lebens in Meiningen und würde in diesem Jahr am 24. November 220 Jahre alt.

Mitraten lohnt sich! 

Könnt Ihr erraten, zu welchen Märchen die Zitate gehören? Rätselt Euch von Schaufenster zu Schaufenster und tragt die richtige Lösung auf der Teilnahmekarte ein. Alle Rätsel gelöst? Dann bringt die ausgefüllte Karten in die Stadt-und Kreisbibliothek und die Tourist-Information.

Karten gibt es bei allen teilnehmenden Geschäften der Stadt-und Kreisbibliothek und der Tourist-Information.

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1801 - 1860
 
Ludwig Bechstein kam unehelich in Weimar zur Welt und wuchs dort bei Pflegemüttern auf. 1810 nahm ihn der entfernt verwandte Meininger Forstwissenschaftler Johann Matthäus Bechstein zu sich.

Nach vorzeitigem Verlassen des hiesigen Lyceums nahm Bechstein eine Apothekerlehre in Arnstadt auf, die er 1822 mit der Gehilfenprüfung abschloss. In jener Zeit entstanden erste literarische Arbeiten, 1823 erschien sein erstes Buch „Thüringische Volksmährchen“. In den Folgejahren war Bechstein an Apotheken in Meiningen und Salzungen tätig.

1828 wurde Herzog Bernhard II. Erich Freund von Sachsen-Meiningen auf den literarisch begabten Untertan aufmerksam. Er ermöglichte Bechstein von 1829 bis 1831 Studien der Philosophie, Geschichte, Literatur und Kunst in Leipzig und München. Anschließend war Bechstein als herzoglicher Bibliothekar und Archivar bis zu seinem Tod in Meiningen angestellt.

Diese berufliche Position begünstigte seine literarischen und wissenschaftlichen Vorhaben, in deren Mittelpunkt die Regionalgeschichte stand. In den folgenden Jahrzehnten publizierte Bechstein eine Vielzahl von belletristischen (Gedichte, Versepen, Erzählungen, Romane) und wissenschaftlichen Werken mit historischen Stoffen.

Sein Schaffen vollzog sich in der Trinität von Dichtung, Forschung und Sammlung. Zum Zwecke der Forschungs- und Sammlungstätigkeit gründete der Polyhistor 1832 in Meiningen den „Hennebergischen alterthumsforschenden Verein“, dessen Direktor er bis zu seinem Tod blieb. Auch Bechsteins Reiseliteratur ist erwähnenswert.

Ein Gemeinschaftsprojekt von

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