Der gnädige Herzog? Georg II. und die Todesstrafe
Vortrag von Christoph Gann
Herzog Georg II. wurde als „Theaterherzog“ berühmt. In vielfach aufgeführten Stücken wie „Der Kaufmann von Venedig“ oder „Der Prinz von Homburg“ hat das Thema Gnade eine zentrale Bedeutung.
Auch wenn das Herzogtum Sachsen-Meiningen klein war, blieb der regierende Herzog nicht von der schweren Verantwortung verschont, im realen Leben die Frage über Tod oder Leben zu beantworten. Nach der Verhängung von Todesurteilen, entschied sein Wort über die unwiderrufliche Beendigung eines Menschenlebens.
In diesem spannenden Vortrag spürt Christoph Gann nach, wie Georg II. dieser Pflicht nachkam, die zweifelsohne zu den schwierigsten seiner Aufgaben zählte. Spielte es eine Rolle, ob es sich um eine Mörderin oder einen Mörder handelte? Wie zuverlässig war ein Kind als Belastungszeuge? Oder war der die Tat abstreitende Verurteilte unschuldig oder gar verrückt? Einmal musste sich der Herzog mit dem Schicksal eines hungerstreikenden Todgeweihten befassen... und er hatte eine bodenständige Idee.
- EINTRITT FREI -
Veranstalter: Volkshochschule "Eduard Weitsch" Schmalkalden-Meiningen
- Veranstaltungsort
- VHS Meiningen, Strupp´sche Villa
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